Ist Einstreu aus Maisspindel für Kleintiere wirklich sein Preis wert?

Für uns Tierfreunde, sind unsere Lieblinge ein Teil unseres Lebens geworden. Wenn es um unsere Tiere geht, ist es keine Seltenheit das wir bereit sind etwas tiefer in die Tasche zu greifen, zur Liebe unserer Kleinen. Eine der Ausnahmen dagegen gilt es für die Wahl des Einstreu, denn in den meisten Fällen entscheidet nur der Preis selbst und weitere meist unbekannte Kriterien werden nicht beachtet.

Maisspindelgranulat Preis

Maisspindelgranulat Körnchen von 5 bis 7 mm

Selbstverständlich ist der Preis  ausschlaggebend, doch hier entscheiden eben nicht nur unsere Geldbeutel, sondern unsere Lieblinge selbst. Da unsere Tiere ihre Zufriedenheit mit ihrem Benehmen mitteilen, haben wir Tierfreunde die Aufgabe mehrere Einstreu zu testen, um rauszufinden welches Einstreu am besten angenommen wird. Wenn im Gehege mehrere Tiere derselben Art zuhause sind, kann man nicht sicher sein, das jeder von ihnen gleich reagiert, jedes von ihnen kann andere Reaktionen aufweisen. Erfahrene Tierfreunde sind sich einig, dass die richtige Unterbettung entscheidend für das Wohlgefühl der Tiere ist.

Wie auch in unserer Wirtschaft gewohnt, existieren auch hier Qualitätsunterschiede zwischen Einstreuarten, die in Erwägung gezogen werden müssen. Bei der Suche nach der richtigen Einstreu, werden von Kleintierbesitzer laut Aussage mehrere Hersteller folgende Fragen am häufigsten gestellt:

  1. Wie ist der Preis?
  2. Frisst das Tier das Einstreu?
  3. Wie saugfähig ist es?
  4. Staubt es?

Maisspindel als Granulat hat sich mit ihrer hervorragender Absorptionsfähigkeit in mehreren Bereichen als sehr vielversprechend erwiesen. Auch in der Kleintierhaltung, wo die Absorbierung von starkem Geruch und Urin immer wieder eine Herausforderung für die Einstreu gilt, kann Maisspindel auch hierbei mithalten. Dank des breiten Spektrums nützlicher Eigenschaften, wird das Granulat aus Maisspindel für mehrere Tierarten wie Vögel, Ratten, Hamster, Meerschweinchen, Mäuse sehr empfohlen. (Daher auch die allgemeine Bezeichnung: Universelles Einstreu für Kleintiere.)

Tierfreunde, die schon die Erfahrung mit Maisspindel gemacht hatten, haben festgestellt, dass eine Einstreu mehr darzubieten hat, als die vorher erwähnten vier Grundkriterien. Welche weiteren Fragen wären vor der Wahl der Einstreu noch zu formulieren:

  1. Wird Geruch absorbiert?
  2. Wie hart ist es?
  3. Fliegt es aus dem Käfig raus?
  4. Ist es 100% natürlich?
  5. Wie oft soll entsorgt werden?
  6. Wie kompliziert ist die Entsorgung?
  7. Wie lange reicht eine Packung?

NÜTZLICHER TIPP: die Verwendung als Teilstreu für große Käfige

Granulat aus Maisspindel lässt sich problemlos mit anderen Einstreuarten mischen. Bei größeren Käfigen, kann es sinnvoll sein Maisspindelgranulat an den Stellen im Käfig zu platzieren, wo die nützlichen Eigenschaften am effektivsten zum Ausdruck kommen. Hier einige Ideen von erfahrenen Tierfreunden:

  • Für Hamster neben dem Sandbad eine Buddelecke mit dem Granulat basteln, evtl. Holzspänen oder Bergwiesenheu dazu mischen.
  • Bei Zwergkaninchen für die Toiletten nutzen.
  • Nutzen sie es bei Meerschweinchen in den Ecken, um das rausfliegen von anderen Einstreuarten zu verhindern.
  • Bei Mäusen, zum Beispiel,  unters Laufrad streuen, um das einklemmen von anderen Einstreuarten zu verhindern.
  • Für den großen Kaninchenkäfig wird eine Mischung mit Quarzsand empfohlen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.